Gestatten: Tim Kurzbach

Als echter Solinger kenne ich die Menschen in unserer Stadt von meinem ersten Lebenstag an – ich mag jene wirklich einmalige Schnittmenge aus Rheinländer und einem Anflug des hartnäckigen bergischen Sturkopps – eben genau jene selbstbewussten Solingerinnen und Solinger, wie ich einer bin.

Mich hier zu engagieren und auch Verantwortung zu übernehmen, hat mir daher schon vor meinem Studium viel Freude gemacht – in Jugendgruppen meiner Kirche beispielsweise, oder beim Roten Kreuz.

Mein Studium der sozialen Arbeit in Köln habe ich erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Ich leitete als Vorstand der Solinger AWO ein Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten. Zuletzt bauten wir gerade die zweite neue Kita – von insgesamt sechs solcher Einrichtungen. Seit Oktober 2015 bin ich Oberbürgermeister unserer Klingenstadt Solingen.

Im Rathaus kannte ich mich aufgrund meiner Erfahrungen als langjähriges Ratsmitglied, Aufsichtsratsvorsitzender der Altenzentren und Fraktionsvorsitzender bereits vorher bestens aus und kann meine gute Vernetzung bis heute für unsere Stadt einsetzen – vor allem an den für Solingen so wichtigen Schnittstellen im Land.

So bin ich nicht nur der 2020 im ersten Wahlgang wiedergewählte Oberbürgermeister von Solingen, sondern arbeite auch aktiv für das leistungsstarke Städtedreieck Solingen-Wuppertal-Remscheid in der erfolgreichen Metropolregion Rheinland.

Neben meinem vielseitigen Engagement in Solingen bin ich als Diözesanratsvorsitzender der Repräsentant von rund 2,1 Millionen Katholiken im Erzbistum Köln und setze mich mit vielen anderen für eine Erneuerung unserer Kirche ein, beginnend beim Umgang mit den Opfern von Missbrauch und Vertuschung – und mit dem großen Ziel, dass Christinnen und Christen ihren Glauben wieder aus tiefer Überzeugung miteinander in ihrer Kirche leben können.

Als Mitglied des Landesvorstands der NRWSPD kennt man mich in meiner sozialdemokratischen Partei als vehemente Stimme für die wichtige Rolle der Kommunen für die Menschen in unserem Land: Hier vor Ort erleben sie staatliches Handeln sehr direkt und unmittelbar – und hier beurteilen sie auch das Funktionieren unseres freiheitlichen Rechtsstaats: von der KiTa über Schulen und Bürgerbüros bis hin zum Hallenbad und zum Sportplatz.

Ich kämpfe an vielen Stellen dafür, dass sich diese Bedeutung endlich auch in einer gerechten und auskömmlichen Finanzierung der zahllosen kommunalen Aufgaben widerspiegelt.

Und fürs Familienalbum: Ich bin verheirateter Vater von drei munteren Jungs zwischen Krabbelgruppe und Grundschule – darunter Zwillinge. Wir leben immer noch gerne in meinem Heimatstadtteil: in Ohligs.